Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv

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    Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv
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    Archiv Ernst Schmidt
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    NS-Unrechtsstätten
    NS-Zwangsarbeit
    Slg. 6015 Dokumentation zur Zwangsarbeit in Essen

    Vollansicht Bestand

    Signatur: Slg. 6015
    Name: Dokumentation zur Zwangsarbeit in Essen
    Laufzeit: 01.01.1935-18.01.2009
    Beschreibung: Die Sammlung enthält Kopien von Quellen zur Zwangsarbeit aus der Zeit des Nationalsozialismus sowie Dokumente zur Aufarbeitungsgeschichte und Erinnerungskultur seit den 1970er Jahren. Hierzu zählen aus den 1970er Jahren vor allem Recherchen zu Zwangsarbeiterlagern und zum Zwangsarbeitereinsatz in Essen, die beispielsweise in Auskunftsschreiben des Internationalen Suchdienstes Arolsen und in Erinnerungsberichten französischer Kriegsgefangener der "Fédération nationale des combattants prisonniers de guerre" übeliefert sind, mit denen Ernst Schmidt für sein erstes Buch der Reihe "Lichter in der Finsternis. Widerstand und Verfolgung in Essen 1933-1945" korrespondierte. Aus den 1980er Jahren sind unter anderem Veröffentlichungen zur Zwangsarbeit in Deutschland von Ulrich Herbert und Dokumente zur Einweihung des Mahnmals für das Zwangsarbeiterkinderlager Buschmannshof in Voerde 1987 enthalten. Für die 1990er Jahre liegt insbesondere Quellen- und Informationsmaterial zur 1995 im Kunstschacht Katernberg auf Zeche Zollverein gezeigten Ausstellung "Gefangen und Gezwungen. Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in Deutschland 1939-1945" vor. Aus den 2000er Jahren sind überwiegend Presseberichte zur Diskussion über die Entschädigung von Zwangsarbeitern anlässlich der Gründung der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" sowie zu offiziellen Besuchen ehemaliger sowjetischer Zwangsarbeiter in Essen enthalten. Als Manuskripte sind Aufsatzveröffentlichungen von Klaus Wisotzky und Michael Zimmermann zur Zwangsarbeit in Essen und im Ruhrgebiet sowie zwei einschlägige Vorträge von Ernst Schmidt überliefert. Aus der NS-Zeit liegen Dokumentensammlungen mit Kopien von Quellen über Zwangsarbeit bei Krupp, der Philipp Holzmann AG, der Harpener Bergbau AG, den Mannesmannröhrenwerken und den Vereinigten Glanzstoff-Fabriken vor.
    Alte Bestandssignaturen: Best. 6000: 19_118; 19_118A; 19_168; 19_372; 19_480
    Umfang: 35 VZE
    Literaturangaben: Ulrich Herbert, Fremdarbeiter. Politik und Praxis des "Ausländer-Einsatzes" in der Kriegswirtschaft des Dritten Reiches, erw. Aufl., Bonn 1999, S. 221-256
    Werner Abelshauser, Rüstungsschmiede der Nation? Der Kruppkonzern im Dritten Reich und in der Nachkriegszeit
    1933 bis 1951, in: Lothar Gall (Hrsg.), Krupp im 20. Jahrhundert, Berlin 2000, S. 267-472.
    Klaus Wisotzky, Der Ausländereinsatz bei der Stadt Essen während des Zweiten Weltkrieges, in: Archivkurier 14 (2000), S. 134-140.
    Historischer Verein für Stadt und Stift Essen / Stadtarchiv Essen (Hrsg.) Zwangsarbeit in Essen. Begleitheft für den Geschichtswettbewerb für Schülerinnen und Schüler, bearb. von Klaus Wisotzky, Essen 2001.
    Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv (Hrsg.), Zwangsarbeit in Essen 1939-1945 am Beispiel ausgewählter Quellen bearb. von Monika Josten / Lukas Simon / Klaus Wisotzky, Essen 2016.
    Slg. 6016 Zwangsarbeit bei der Roßhaarspinnerei und Seilerei Josef Strötgen GmbH
    Bild- und Tondokumente
    Zeitungen
    Bücher
    Objekte
    Best. 6000
    Bibliotheksgut